Ein Lösungsorientiertes Beitrag über Traumatische Geburtserlebnis, erdrückende Momente und Verlust des Urvertrauens

Weil mich das Thema diese Woche begegnete möchte ich das ansprechen.

Eine Mutter, die dachte versagt zu haben, obwohl sie ihre viele Kinder liebevoll täglich großzieht, hat meinen Herz zu tränen gerührt.

Nach der Geburt kann tatsächlich alles anders sein. Wir kommen als Frau an unsere Grenze zwischen Leben und Tod. Wir spüren, ob wir wirklich stark sind oder, ob es sich um Luft in einem gemauerten Herz handelt.

Meistens erfahren wir im laufe des Lebens viele Traumata. Wenn deine eigene Geburt, deine Kindheit und / oder die Geburt deine Kinder schief laufen, entsteht ein komisches Gefühl in dir, ein inneren Schmerz, eine Urangst.

Zu oft bleiben Mütter alleine damit

, weil sie sich nicht trauen zu sagen was im inneren passiert

oder

, weil sie gewöhnt sind sich stark und fröhlich zu zeigen, auch wenn das Gefühl Trauer und Hilflosigkeit ist

oder

, weil ihren Schmerz von ihren Umfeld nicht wachgenommen wird. Nach dem Motto „stell sich nicht so an, ist ja nicht so schlimm…“

Es entsteht ein Seelischer Not, dass gerne unterdrückt wird, weil man es nicht spüren will.

„Will ich nicht haben, fühlt sich nicht gut an“, „weinen darf ich nicht“, „Wut ist nicht erlaubt“…usw…“ Die Folge sind oft versteckte subtile depressive Zustände, die sich immer wieder in deinem Leben einschleichen und breit machen.

Im Alltag schaut es dann so aus:

Wochenbettdepression

Stress

Unsicherheit

Nervosität

Kontrollbedürfnis

Negative Gedanken und Dramen, die wie Filme im Geist herum schweben.

Das Gefühl versagt zu haben oder es nicht zu schaffen

Angst, dass dein Kind unzufrieden ist, weint oder schreit.

Angst, dass dem Kind etwas passiert.

Angst, dass du als Mutter versagst.

Angst, dass dich dein Kind nicht liebst

Oder Körperlicher Schmerz oft im Rücken oder Darm

Zittern…usw…

Individuelle und vielfaltig sind die Möglichkeiten, wo das „Unverdaute“ sich sichtbar macht.

Das alles entsteht aus dem Verlust deines Urvertrauens. Das Vertrauen in dem Leben, Das Vertrauen, dass alles was geschieht richtig ist. Urvertrauen ist ein Zustand, wo Gefühle von Liebe Stille und Glückseligkeit in dir Platz einnehmen können.

Die Heilung des Urvertrauens kann ein langer Prozess in deinem Leben bedeuten mit hohen und tiefen Wellen, es kann auch viel Überwindung und Mut brauchen. Dabei geht es hier um deine Existenz, dein „Lebendig Sein“ , die Essenz deines Selbst, die wieder in der Welt erstrahlen will.

Hier zeige ich dir einen Weg in 8 Schritten, die du gehen kannst, wenn es dir nicht gut geht.

Schritt Nummer 1: Nimm die Situation an so wie sie ist.

Nimm an, dass gerade etwas in dir nicht stimmt. Nimm deine Gefühle an. Nimm die Bilder der Vergangenheit an, wenn sie noch präsent sind. Lass dir Zeit das zu spüren und konzentriere dich auf das atmen, immer wieder tief atmen. Nein du bist nicht verrückt, es ist nur Energie was sich meldet und dich wach rütteln will. Schau hin, es lohnt sich !

Schritt Nummer 2: Du BIST eine gute Mutter.

Du brauchst nichts dafür tun. Du bist es schon von Anfang an und wirst es für immer bleiben. Ich bin davon überzeugt, dass jede Mutter das beste für ihre Kinder will. Du muss nicht perfekt sein. Entwickle dich in deinem tun, in dem du deine Handlungen überprüfst und wenn sich etwas nicht gut anfühlt dann versuch es nächstes Mal anders. Du bist nicht Schuld, alles hat eine Ursache und Wirkung. Verzeihe dir alles sofort.

Schritt Nummer 3: Geh in eine tiefe Kommunikation mit dir und deinen Kind.

Über dein Herz kannst du Berge versetzen. Komm zur Ruhe, und fühle in deinem Herz, lass zu das du wahrnehmen kannst was gerade los ist. Dann rede innerlich mit dir und deinem Kind. Biete dein Kind im Stillen, dass dir die Lösung gezeigt wird. Du wirst automatisch dahin geführt.

Wenn du zum Beispiel Angst hast, dass dein Kind etwas passiert kannst du es mit deine Mutter Energie schützen und es gleich wieder loslassen.

Wenn dein Kind weint und du nicht weiss warum, Versuch dich einzufüllen, was es wirklich braucht. Vielleicht musst du gar nichts machen. Nur Halt geben in dem du das im Arm nimmst. Oder wenn das Kind gerade cholerisch ist und sich wehrt, du einfach nur zuschaust und wahrnimmst. Braucht es ein tröstende Satz oder ein Lied, ein Summen von dein Mama Herz kommend? Braucht es deine Volle Präsenz?

Schritt Nummer 4: Achte auf deine Gedanken

Mittlerweile weisst du bestimmt, dass deine Gedanken, dein Leben erschaffen, dein Umfeld, deine Lernaufgaben. Alles was im Feld entsteht landet dann irgendwo. Dein Gedankensalat kann Verstrickungen verursachen oder zwischenmenschliche Beziehungsproblemen. Du kannst zu mehr Klarheit erlangen in dem du eine Duftlampe mit Bergamotte im Raum stellst. Gib negative Gedanken keine Kraft, atme weiter und lasse sie vorbei ziehen. Kreiere positives, das was du wirklich willst. Deine echte Träume.

Schritt Nummer 5: Hol dir Hilfe.

Es ist nicht relevant wem du zur Hilfe bietest, es soll dich stärken, aufbauen und Mut machen. Bleibe mit der Situation nicht alleine. Hast du eine Gute Freundin oder vielleicht magst du an eine Mutter-Kind Gruppe teilnehmen oder du machst ein Coaching. Schau, dass du jemanden findest, der dich da begleitet und praktische Lösungen mit dir erarbeitet. Eine gute Begleitung soll sich für dich leicht und sehr klar anfühlen, dir Mut und Kraft geben.

Schritt Nummer 6: Alles was du tust, tust du für dich.

Das klingt vielleicht komisch aber ich frage dich: für wen sonst? Was bewegt dich, das zu tun was du tust? Auch wenn du dich aufopferst für die Familie, tust du das um zu erkennen, dass es nicht der richtige Weg ist und zu merken, dass du irgendwann draufgehst wenn du nicht auf dich achtest und nicht auf deine Bedürfnisse hörst. Also tue alles nur für dich, das nenne ich gesunder Egoismus.

Es bedeutet nicht: dass du kein Rücksicht auf andere nehmen sollst oder dich in eine einsamen Weg zurückziehst.

Das bedeutet: es ist wichtig, dass es dir gut geht und, dass du dein erfülltes Leben leben darfst (auch wenn du Mutter bist) .

Schritt Nummer 7: Sei dankbar

Die Macht der Dankbarkeit ist nicht zu unterschätzen. Auch wenn eine Phase kommt, die sich nicht gut anfühlt. Spüre Dankbarkeit für alles was du hast, alles was du bist, alles was dich begegnet. Dankbarkeit nährt dich und andere, Dankbarkeit bringt dich im Fluss, Dankbarkeit sprudelt aus der Quelle der Liebe.

Schritt Nummer 8: Zeit und Raum für das Augenblick des Lichtes: erlebe das Muttersein als dein persönliches Entwicklungsweg.

Was suchen Menschen auf ihren spirituellen Weg? Hast du dich schon gefragt, wonach sie sich sehnen?

Die Sehnsucht nach Raum und Zeit der Freiheit, Liebe und Geborgenheit steckt in jedem Mensch.

Menschen suchen nach andere Menschen, der diesen Zustand der Glückseligkeit immer wieder fühlen und ausstrahlen können. Menschen, die den Schmerz anderer ohne Urteil an sich nehmen und transformieren. Bedingungslose Liebe ist still, ruhig und unspektakulär. Es ist etwas was mit Demut und Achtsamkeit angewendet auf anderen, wie eine Magische Anziehungskraft wirkt.

Und jetzt sage ich dir. Du kannst dein Mikrokosmos selber entstehen lassen. Geh in die Eigenverantwortung.

Nimm dir Zeit um etwas schönes alleine oder mit deinem Kind zu tun (egal wie alt das Kind ist). Mach etwas was dich richtig erfüllt. Du kannst auch dazu andere einladen. Das was für dich richtig ist, entsteht aus einen kleinen Funken Idee oder Inspiration, lass den Funken gross werden, mach platz für Begeisterung, in dem du das umsetzt. Wenn es vom Herzen kommt wird das Wirklichkeit. Das ist die Nahrung für deinen Körper und deine Seele, dein TIEFES WAHRES GLÜCK.